4 Fußballspieler im Trikot des TSV Berg mit Carthago Logo

Carthago trifft TSV Berg: vier Kollegen, ein Team

Wenn Kollegen zu Teamkollegen werden

Was im Büro mit Teamgeist beginnt, setzt sich auf dem Fußballplatz fort:
Unsere vier Mitarbeiter Nico, Raphael, Jamie und Simon tragen nicht nur das Carthago-Logo mit Stolz auf ihrer Arbeitskleidung – sondern jetzt auch auf dem Trikot!
Als Teil der dritten Mannschaft des TSV Berg verbindet sie ihre gemeinsame Leidenschaft für den Fußball – und die Werte, die sie teilen: Teamgeist, Engagement und Zusammenhalt.
Über Carthago sind viele Freundschaften entstanden, die nun auch auf dem Spielfeld weiterwachsen.

Stellt euren Verein kurz vor. Wie seid ihr damals zum Verein gekommen?

Unser Verein ist der TSV Berg (Turn- und Sportverein), der verschiedene Abteilungen hat – darunter eine große Fußballabteilung.
Im Fußball gibt es drei Herrenmannschaften:
Die erste Mannschaft spielt in der Verbandsliga, die zweite Mannschaft fungiert als U23-Team zur Vorbereitung auf die Erste, und die dritte Mannschaft, in der wir vier spielen, ist in der Kreisliga B aktiv.

Nico: Ich habe schon in der F-Jugend beim TSV Berg angefangen. Nach einer kurzen Pause und einem Vereinswechsel bin ich 2020 zur dritten Mannschaft zurückgekommen. Nach einer längeren Verletzungspause habe ich mich entschieden, als Trainer einzusteigen – das mache ich nun seit einem Jahr.
Simon: Auch ich habe in der F-Jugend beim TSV Berg gestartet und bis zur B-Jugend gespielt. Nach einer Pause bin ich 2018 wieder eingestiegen – diesmal in der dritten Mannschaft.
Raphael: Ich komme ursprünglich aus Baienfurt und bin tatsächlich über Carthago und Simon auf den TSV Berg aufmerksam geworden. Nach einem Probetraining war klar – ich bleibe! Seit zwei Jahren bin ich aktiv dabei.
Jamie: Ich bin vor vier Jahren nach Berg gezogen und wollte unbedingt Fußball spielen. Über die Website des TSV Berg habe ich mich offiziell für die dritte Mannschaft „beworben“ – seitdem bin ich Teil des Teams.

Ihr seid nicht nur Spieler, sondern engagiert euch auch ehrenamtlich. Welche Aufgaben übernehmt ihr im Verein – und was motiviert euch dazu?

Nico: Ich bin aktuell Trainer der dritten Mannschaft. Als unser damaliger Trainer kürzertrat, war für mich klar, dass ich die Rolle übernehme – einfach, weil mir die Zeit mit den Jungs und der Fußball selbst wichtig sind. Wir sind wie ein Freundeskreis, und ich möchte, dass die jungen Spieler eine Perspektive haben und nicht – wie wir damals – mit 18 aufhören müssen.
Raphael: Ich übernehme die Kasse und kümmere mich um die finanziellen Mittel. Damit finanzieren wir z. B. gemeinsame Events oder Trikots – das motiviert zusätzlich.
Simon: Als Kapitän darf ich die Jungs an Spieltagen aufs Feld führen und bin dort ein Stück weit der verlängerte Arm des Trainers. Ich versuche, das Team zu motivieren und aktiv mitzugestalten. Am meisten treibt mich aber der Spaß am Fußball und die starke Gemeinschaft an.
Jamie: Simon und ich sind Teil des Mannschaftsrats. Wir organisieren Ausflüge, Feiern und sind die ersten Ansprechpartner für Themen, die nicht direkt mit dem Trainer besprochen werden.

Was schätzt ihr am TSV Berg und an eurer Vereinsgemeinschaft besonders?

Nico: Wir sind im Prinzip ein riesiger Freundeskreis aus 26 Leuten – das sagt alles. Der TSV Berg ist sehr familiär, bietet viele Möglichkeiten und man kann viel lernen.
Simon: Fußball ist das eine, Gemeinschaft das andere – und beides wird bei uns wirklich gelebt.
Raphael: Ich schätze besonders, dass wir infrastrukturell sehr gut aufgestellt sind. Wir haben alles, was man braucht – das ist nicht selbstverständlich.

Was motiviert euch, so viel Zeit in den Verein zu investieren – und wie schafft ihr es, Beruf, Privatleben und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen?

Simon: Dank unseres flexiblen Arbeitsmodells bei Carthago lässt sich Beruf und Fußball gut verbinden. Klar, Organisation gehört dazu – aber es klappt.
Nico: Als Trainer geht die Arbeit nach dem Spiel weiter – Analyse, Trainingsplanung etc. Das kostet Zeit, aber es ist mein Hobby und macht mir einfach Spaß.
Jamie: Nach einem Bürotag tut Bewegung gut – da ergänzt sich Arbeit und Sport perfekt.
Raphael: Genau. Und obwohl wir alle bei Carthago arbeiten, reden wir beim Fußball selten über die Arbeit – es ist unser Ausgleich.

Was verbindet Carthago und den TSV Berg?

Nico: Eigentlich hat alles mit Simon angefangen. Er hat zuerst beim TSV Berg gespielt und dann Raphael von Carthago zum TSV Berg gebracht. Als bei Carthago neue Stellen frei waren, haben sie mich überzeugt, mich zu bewerben – und später auch Jamie.
Simon: Und natürlich teilen wir die gleichen Werte. Unsere Carthago-Werte – nahbar, verlässlich, begeisternd, beharrlich und fleißig – findet man auch beim TSV Berg auf und neben dem Platz wieder. 😉

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EHRENAMT ALS ZWEITES ZUHAUSE.

Carthago Mitarbeiter Michael Gapp, gekleidet in einem Handball Trainingsanzug.
Michael Gapp fand seinen Zugang zum Handball bereits in der 5. Klasse.

PORTRAIT MICHAEL GAPP.

Herr Gapp, wie sind Sie zum Handballsport und zur Rolle des Trainers gekommen?

In der 5. Klasse war ich in der Handball-AG. Über ein Freundschaftsspiel kam ich zur Handballabteilung der TG Bad Waldsee – das ist ca. 30 Jahre her. Seitdem bin ich aktiver Spieler und seit neun Jahren Abteilungsleiter. Zusammen mit dem Vorstand trage ich Verantwortung für ca. 100 Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Vor fünf Jahren kam mein Sohn in das Alter für den Handballsport. Da es damals kein passendes Team gab, habe ich die E-Jugend gegründet und als Trainer begonnen.

Was ist der Unterschied vom Spieler zum Trainerdasein? Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben und was ist Ihre Trainerphilosophie?

Als Spieler kommt man entspannt zum Training und ist gespannt, was passiert. Als Trainer macht man sich viele Gedanken, was man seinen Schützlingen beibringen möchte. Der Aufwand in der Freizeit ist durch Vorbereitungen, Spieltage und Elternkontakt größer. Als Torhüter stehe ich unter Strom, bin laut und emotional. Als Trainer bin ich das Gegenstück und bleibe ruhig, um Vorbild zu sein und die Nervosität zu nehmen. Es ist wichtig, den Teamgedanken näherzubringen, denn nur über Mannschaftsleistung kann Handball funktionieren. Ich versuche, immer nach dem Motto: „Spielerlebnis geht vor Spielergebnis“ zu agieren, um alle Kids einzubinden.

Welches Erlebnis als Trainer von Kindern hat Sie am meisten geprägt?

In der Corona-Pandemie sind es die Rückmeldungen von Eltern. Vielen wird bewusst, was die Gemeinschaft und der Sport für die Kids bedeuten und welche Struktur ein Trainings- und Spielbetrieb in den Alltag bringt aber auch was wir Ehrenamtliche leisten.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit kleinen Kindern?

Bei Kindern steht die handballerische Ausbildung nicht im Vordergrund, sondern Spaß an Bewegung und die Integration in die Gemeinschaft. Es ist wichtig, zuhören zu können, da die Kids auch nach einem langen Schultag viel zu erzählen haben. Man ist Helfer in der Not bei schwer zu öffnenden Trinkflaschen, Löser von fiesen Knoten in den Schnürsenkeln und ab und an auch Streitschlichter.