Hände die ein Holz schleifen

Glanzleistung unserer Schreiner im 2. Lehrjahr

Die Zwischenprüfung findet bei der Ausbildung zum Schreiner im zweiten Lehrjahr statt. So durften unsere Auszubildenden Liv, Dion und Dominik ihr eigenes Möbelstück fertigen. Jedes einzelne Möbelstück ist ein Unikat und zeigt wie viel Planung, handwerkliche Arbeit und Engagement dahinter steckt.
Liv mit ihrem braunen Schreibtisch

Liv – Schreibtisch „Linea Nox“

Der Schreibtisch überzeugt durch eine klare Gestaltung und besondere Details. Ein Highlight ist die Klappe in der Tischplatte. Ergänzt wird das Möbel durch das schlichte Fußgestell, durch eine besondere Grifflösung sowie zwei Schubkästen mit Platz für Ordner und Arbeitsmaterial.

Dion – Weinschrank „Vino Corpora“

Der Weinschrank bietet viel Stauraum für Flaschen und Zubehör. Integriert sind ein Flaschenhalter sowie ein Weinglashalter. Hinter der Tür befindet sich ein Schubkasten, um Dinge wie Flaschenöffner, Untersetzer und Servietten unterzubringen. Der Oberboden eignet sich ideal zum Mixen von Getränken.

Dominik mit seiner Kommode

Dominik- Kommode „Makaw“

Die Kommode verbindet Stauraum mit handwerklichen Details. Sie verfügt über zwei Schubkästen und zwei Türen mit ausreichend Platz für alltägliche Dinge. Besonders hervorzuheben sind die handgefertigten Schwalbenschwanzzinken als Eckverbindung der Schubkästen.

Drei Projekte – drei unterschiedliche Ideen – und jede Möbelstück ein Unikat.
Logo mit der Aufschrift: Karriere bei Carthago. Gemeinsam Freiheit bauen.

EHRENAMT ALS ZWEITES ZUHAUSE.

Carthago Mitarbeiter Michael Gapp, gekleidet in einem Handball Trainingsanzug.
Michael Gapp fand seinen Zugang zum Handball bereits in der 5. Klasse.

PORTRAIT MICHAEL GAPP.

Herr Gapp, wie sind Sie zum Handballsport und zur Rolle des Trainers gekommen?

In der 5. Klasse war ich in der Handball-AG. Über ein Freundschaftsspiel kam ich zur Handballabteilung der TG Bad Waldsee – das ist ca. 30 Jahre her. Seitdem bin ich aktiver Spieler und seit neun Jahren Abteilungsleiter. Zusammen mit dem Vorstand trage ich Verantwortung für ca. 100 Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Vor fünf Jahren kam mein Sohn in das Alter für den Handballsport. Da es damals kein passendes Team gab, habe ich die E-Jugend gegründet und als Trainer begonnen.

Was ist der Unterschied vom Spieler zum Trainerdasein? Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben und was ist Ihre Trainerphilosophie?

Als Spieler kommt man entspannt zum Training und ist gespannt, was passiert. Als Trainer macht man sich viele Gedanken, was man seinen Schützlingen beibringen möchte. Der Aufwand in der Freizeit ist durch Vorbereitungen, Spieltage und Elternkontakt größer. Als Torhüter stehe ich unter Strom, bin laut und emotional. Als Trainer bin ich das Gegenstück und bleibe ruhig, um Vorbild zu sein und die Nervosität zu nehmen. Es ist wichtig, den Teamgedanken näherzubringen, denn nur über Mannschaftsleistung kann Handball funktionieren. Ich versuche, immer nach dem Motto: „Spielerlebnis geht vor Spielergebnis“ zu agieren, um alle Kids einzubinden.

Welches Erlebnis als Trainer von Kindern hat Sie am meisten geprägt?

In der Corona-Pandemie sind es die Rückmeldungen von Eltern. Vielen wird bewusst, was die Gemeinschaft und der Sport für die Kids bedeuten und welche Struktur ein Trainings- und Spielbetrieb in den Alltag bringt aber auch was wir Ehrenamtliche leisten.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit kleinen Kindern?

Bei Kindern steht die handballerische Ausbildung nicht im Vordergrund, sondern Spaß an Bewegung und die Integration in die Gemeinschaft. Es ist wichtig, zuhören zu können, da die Kids auch nach einem langen Schultag viel zu erzählen haben. Man ist Helfer in der Not bei schwer zu öffnenden Trinkflaschen, Löser von fiesen Knoten in den Schnürsenkeln und ab und an auch Streitschlichter.