12 Azubis und Studierende vor einer grünen Wiese

Hey Azubis und Studenten!

Herzlich Willkommen in Carthago City – am 01. September war es so weit und wir durften unsere 12 neuen Azubis und Studierenden begrüßen. Acht beginnen eine Ausbildung und vier starten mit einem dualen Studium. Es wartete eine Einführungswoche mit umfangreichem Programm auf sie, um sich gegenseitig und das Unternehmen besser kennenzulernen.

Das Get together am Montag startete bei einem Frühstück im Carthagusto, bevor es anschließend zur Betriebsbesichtigung ging. Dort gab es die ersten Einblicke in unsere Produktion und unsere Reisemobile.  Das Highlight des ersten Tages war die Azubi-Rallye, bei der das neue Wissen direkt auf die Probe gestellt wurde und die ersten Kollegen und Kolleginnen kennengelernt wurden.

Der Dienstag stand ganz unter dem Motto „Karrierestart“, mit allen Infos rund um die Karriere und Vision bei Carthago. Nach einem Vortrag über unsere Fahrzeuge wissen die neuen Kolleginnen und Kollegen jetzt über die Unterschiede zwischen Carthago und Malibu Bescheid und kennen unsere Baureihen.

Am Mittwoch gab es zuerst Infos zum Brandschutz und zur Arbeitssicherheit. Danach lernten die Azubis und Studis unser Ausbildungszentrum kennen. Dort durften sie ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen und aus Holz ein Gesellschaftsspiel und eine Grillzange fertigen.

Einen Überblick über unsere Programme und unser Modelljahr gab es am Donnerstagmorgen, bevor mittags Ruhe und Feingefühl gefragt waren. Denn es ging zur Alpakawanderung mit gemeinsamem Grillen. Dabei gab es nette Gespräche, witzige Momente und jede Menge Spaß.

Zum Abschluss am Freitag lernten die Azubis und Studis ihre Paten kennen. Die Paten stehen den Azubis und Studenten jederzeit für Fragen und Anliegen zur Verfügung und sind oft eine unterstützende Kraft, wenn sie von ihren Erfahrungen berichten.

Liebe Azubis und Studenten, wir freuen uns euch in unserem Team zu haben und wünschen euch eine großartige und erfolgreiche Zeit bei uns.

Willkommen in der Carthago Familie!

„Die Einführungswoche war sehr vielseitig, wodurch wir einen guten Einblick in das Unternehmen bekommen haben. Am besten fand ich, wie freundlich und offen wir von allen begrüßt wurden.“

Ramona Rusche (DHBW Studentin BWL-Handel)

Logo mit der Aufschrift: Karriere bei Carthago. Gemeinsam Freiheit bauen.

EHRENAMT ALS ZWEITES ZUHAUSE.

Carthago Mitarbeiter Michael Gapp, gekleidet in einem Handball Trainingsanzug.
Michael Gapp fand seinen Zugang zum Handball bereits in der 5. Klasse.

PORTRAIT MICHAEL GAPP.

Herr Gapp, wie sind Sie zum Handballsport und zur Rolle des Trainers gekommen?

In der 5. Klasse war ich in der Handball-AG. Über ein Freundschaftsspiel kam ich zur Handballabteilung der TG Bad Waldsee – das ist ca. 30 Jahre her. Seitdem bin ich aktiver Spieler und seit neun Jahren Abteilungsleiter. Zusammen mit dem Vorstand trage ich Verantwortung für ca. 100 Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Vor fünf Jahren kam mein Sohn in das Alter für den Handballsport. Da es damals kein passendes Team gab, habe ich die E-Jugend gegründet und als Trainer begonnen.

Was ist der Unterschied vom Spieler zum Trainerdasein? Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben und was ist Ihre Trainerphilosophie?

Als Spieler kommt man entspannt zum Training und ist gespannt, was passiert. Als Trainer macht man sich viele Gedanken, was man seinen Schützlingen beibringen möchte. Der Aufwand in der Freizeit ist durch Vorbereitungen, Spieltage und Elternkontakt größer. Als Torhüter stehe ich unter Strom, bin laut und emotional. Als Trainer bin ich das Gegenstück und bleibe ruhig, um Vorbild zu sein und die Nervosität zu nehmen. Es ist wichtig, den Teamgedanken näherzubringen, denn nur über Mannschaftsleistung kann Handball funktionieren. Ich versuche, immer nach dem Motto: „Spielerlebnis geht vor Spielergebnis“ zu agieren, um alle Kids einzubinden.

Welches Erlebnis als Trainer von Kindern hat Sie am meisten geprägt?

In der Corona-Pandemie sind es die Rückmeldungen von Eltern. Vielen wird bewusst, was die Gemeinschaft und der Sport für die Kids bedeuten und welche Struktur ein Trainings- und Spielbetrieb in den Alltag bringt aber auch was wir Ehrenamtliche leisten.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit kleinen Kindern?

Bei Kindern steht die handballerische Ausbildung nicht im Vordergrund, sondern Spaß an Bewegung und die Integration in die Gemeinschaft. Es ist wichtig, zuhören zu können, da die Kids auch nach einem langen Schultag viel zu erzählen haben. Man ist Helfer in der Not bei schwer zu öffnenden Trinkflaschen, Löser von fiesen Knoten in den Schnürsenkeln und ab und an auch Streitschlichter.