Van Life Premiere: Entspannt durch das Allgäu und Oberbayern

Reiseroute & Etappen

Als Reisemobil-Neulinge war die Vorfreude auf die erste Tour mit dem Malibu Van 600 DB K bei meiner Frau und mir groß. Unser Ziel war eine entspannte Rundreise durch das schöne Allgäu und Oberbayern mit Stopps in Bad Wörishofen, Herrsching am Ammersee und Kaufbeuren. Die Route versprach nicht nur landschaftliche Highlights, sondern auch kulturelle und kulinarische Erlebnisse – perfekt für ein verlängertes Wochenende.

Campingplätze & Empfehlungen

Am Donnerstagabend ging es los in Richtung Bad Wörishofen, Ziel war die Therme. Der Campingplatz lag nur etwa 500 Meter von der Therme entfernt. Nachdem wir die erste Nacht bei Regen und Gewitter im Van verbracht haben, ging es am Freitag direkt in die Therme – ein gelungener Einstieg in die Reise mit viel Entspannung. Der Campingplatz war ruhig gelegen und bot alles, was wir für die ersten beiden Nächte im Van brauchten.

Am Samstag fuhren wir weiter nach Herrsching am Ammersee. Der dortige Campingplatz überzeugte sofort: direkter Seezugang, eine familiäre Atmosphäre und eine gemütliche Anlage, die zum Verweilen einlädt. Von hier aus ging es mit der S-Bahn nach München. Den Nachmittag haben wir mit einem Shoppingtrip in der Münchener Innenstadt verbracht. Kulinarischer Höhepunkt war eine saure Gurke auf die Hand auf dem Viktualienmarkt. Ein besonderes Highlight konnten wir am Samstagabend erleben – der Bundesligaauftakt der Frauen, FC Bayern gegen Bayer Leverkusen. Die Stimmung im Stadion war mitreißend und das Spiel ein echtes Erlebnis.

Der Sonntag stand bei uns ganz im Zeichen der Erholung. Bei bestem Wetter haben wir den Tag am Ammersee verbracht, mit einem Spaziergang durch Herrsching und einem Besuch am Ufer. Der See zeigte sich von seiner schönsten Seite – glasklares Wasser, ruhige Stimmung und ein Hauch von Spätsommer. Am Sonntag konnten wir auch unseren Van zum ersten Mal intensiv testen. Das Kochen im Van hat sich als sehr komfortabel erwiesen. Der Malibu hat auf ganzer Linie überzeugt.

Am Montag ging es für uns weiter nach Kaufbeuren, wo ein gemütlicher Stadtbummel auf dem Programm stand. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und Cafés bot einen schönen Abschluss der Reise. Auch hier zeigte sich, wie angenehm das Reisen mit dem Malibu Van sein kann – flexibel, spontan und komfortabel.

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AUTOREN

Manuel Bausch

REISEZEITRAUM

04.09. – 08.09.2025

FAHRZEUG

Malibu Van 600 DB K

ORTE
  • Bad Wörishofen
  • Herrsching am Ammersee / München
  • Kaufbeuren
STELL - UND CAMPINGPLÄTZE
  • Kur und Vital Camping Bad Wörishofen
    (Walter-Schulz-Straße 4, 86825 Bad Wörishofen)
  • Wohnmobilstellplatz Herrsching (Mühlfeld 24, 82211 Herrsching am Ammersee)

Fahrzeugerlebnis & Rückblick

Der Malibu Van 600 DB K hat sich auf dieser Tour als sehr geräumig und hochwertig erwiesen. Die Ausstattung lässt kaum Wünsche offen und man merkt, dass man sich in einem Fahrzeug der Premiumklasse bewegt. Ein kleiner Kritikpunkt betrifft die Badezimmertür, diese lässt sich im offenen Zustand nicht sauber arretieren. Insgesamt aber ein tolles Fahrzeug, das Lust auf viele weitere Touren macht.

Logo mit der Aufschrift: Karriere bei Carthago. Gemeinsam Freiheit bauen.

EHRENAMT ALS ZWEITES ZUHAUSE.

Carthago Mitarbeiter Michael Gapp, gekleidet in einem Handball Trainingsanzug.
Michael Gapp fand seinen Zugang zum Handball bereits in der 5. Klasse.

PORTRAIT MICHAEL GAPP.

Herr Gapp, wie sind Sie zum Handballsport und zur Rolle des Trainers gekommen?

In der 5. Klasse war ich in der Handball-AG. Über ein Freundschaftsspiel kam ich zur Handballabteilung der TG Bad Waldsee – das ist ca. 30 Jahre her. Seitdem bin ich aktiver Spieler und seit neun Jahren Abteilungsleiter. Zusammen mit dem Vorstand trage ich Verantwortung für ca. 100 Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Vor fünf Jahren kam mein Sohn in das Alter für den Handballsport. Da es damals kein passendes Team gab, habe ich die E-Jugend gegründet und als Trainer begonnen.

Was ist der Unterschied vom Spieler zum Trainerdasein? Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben und was ist Ihre Trainerphilosophie?

Als Spieler kommt man entspannt zum Training und ist gespannt, was passiert. Als Trainer macht man sich viele Gedanken, was man seinen Schützlingen beibringen möchte. Der Aufwand in der Freizeit ist durch Vorbereitungen, Spieltage und Elternkontakt größer. Als Torhüter stehe ich unter Strom, bin laut und emotional. Als Trainer bin ich das Gegenstück und bleibe ruhig, um Vorbild zu sein und die Nervosität zu nehmen. Es ist wichtig, den Teamgedanken näherzubringen, denn nur über Mannschaftsleistung kann Handball funktionieren. Ich versuche, immer nach dem Motto: „Spielerlebnis geht vor Spielergebnis“ zu agieren, um alle Kids einzubinden.

Welches Erlebnis als Trainer von Kindern hat Sie am meisten geprägt?

In der Corona-Pandemie sind es die Rückmeldungen von Eltern. Vielen wird bewusst, was die Gemeinschaft und der Sport für die Kids bedeuten und welche Struktur ein Trainings- und Spielbetrieb in den Alltag bringt aber auch was wir Ehrenamtliche leisten.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit kleinen Kindern?

Bei Kindern steht die handballerische Ausbildung nicht im Vordergrund, sondern Spaß an Bewegung und die Integration in die Gemeinschaft. Es ist wichtig, zuhören zu können, da die Kids auch nach einem langen Schultag viel zu erzählen haben. Man ist Helfer in der Not bei schwer zu öffnenden Trinkflaschen, Löser von fiesen Knoten in den Schnürsenkeln und ab und an auch Streitschlichter.